MÜNZEN                                         Das Münzensammeln als Hobby             

                                                           

Schweizer Münzen besitzt man normalerweise genügend in der Geldbörse, und oftmals in allen vorkommenden Nominalen, also vom 1-Rappen-Stück bis zum "Fünflieber". So ist es nicht schwer, eine Sammlung von kuranten Schweizermünzen anzulegen.

Schwierig wird es erst, wenn man wie ich Spezialitäten sammelt. Ich habe es auf 20-Rappen-Stücke abgesehen, und zwar ab Beginn der Prägung durch die Schweiz (1850) bis heute. Nebst den normalen Prägungen natürlich insbesondere auf Abarten (Vorderseite zur Rückseite verdreht, Stempelrisse, unsaubere Prägungen, usw.), Fälschungen, Proben (d.h. neue Entwürfe) und Unikate (nur einzelne Stücke versuchsweise geprägt aus speziellem Metall,  z.B. im Krieg aus Alu). Aber wie erwähnt, alles nur 20-Rappenstücke.  

Besitze alle 20-Rappen-Jahrgänge seit 1850 (mehrere vollständige Serien) und auch verschiedene so genannte Spezialitäten, Unikate und Fälschungen. Aber eine rechte Sammlung wird wohl nie vollständig sein, immer fehlt noch etwas. Und gewisse fehlende Stücke, von denen man weiss, dass sie vorhanden sind und auch zur Vervollständigung der Sammlung gehören, wird man wohl nie bekommen, weil sie bei irgend einem Sammler wohlbehütet im Tresor liegen !

Aber es ist ja der Reiz meines Sammelns, dauernd auf der Jagd nach den begehrten 20-Rappen-Münzen zu sein. Und um am Ball zu bleiben, ist es notwendig, immer wieder mit Münzen-Händlern in Kontakt zu treten, Münzen-Börsen und Münzen-Auktionen zu besuchen. Deshalb bin ich das ganze Jahr hindurch mit diesem Hobby beschäftigt.

Je nach Erhaltung/Taxierung und Jahrgang/Auflageziffer (selten oder häufig vorkommend) einer Münze muss man tiefer oder weniger tief in den Geldsack langen. Taxiert werden die Geldstücke nach den sieben Erhaltungs-Bewertungen: Polierte Platte, Erstabschlag, Stempelglanz, unzirkuliert, vorzüglich, sehr schön und schlussendlich schön. Dabei ist eine Münze in der Erhaltung "schön" nach unserer normalen Wertvorstellung ganz und gar nicht mehr schön sondern abgenutzt, zerkratzt oder sonst wie beschädigt und gewisse Konturen sind sogar nicht mehr sichtbar !                                                                                          

            

Die Bewertungs-Skala der Münzen aufgrund ihrer Erhaltung am Beispiel von 20-Rappen-Stücken. Am Anfang der Reihe = "Polierte Platte", am Schluss eines mit der Bewertung = "schön".

 Sollten Sollten Sie, liebe Leser, irgendwann einmal ein 20-Rappen-Stück in die Hand bekommen, das anders als die übrigen Stücke aussieht, Sie der Meinung sind, mit dieser Münze stimme etwas nicht, Anruf oder E-Mail an mich genügt, komme alsdann unverzüglich zu Ihnen nach Haus. Auch natürlich dann, wenn Sie für die von Opa gesammelten 20-Räppler keine Verwendung mehr haben ! 

 

                                                                                                                 

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